Raumklima: Definition und Hinweise



Begriffe wie “gutes Raumklima” und “Verbesserung des Raumklimas” hört man häufig, aber was genau ist das Raumklima und welchen Einfluss hat es auf uns Menschen? In diesem kurzen Artikel möchten wir Ihnen die verschiedenen Faktoren, die in Innenräumen einen Einfluss auf das Wohlbefinden von Menschen haben können näher bringen, um auch Ihre Wohnqualität und im Idealfall auch Ihre Gesundheit zu verbessern.

Raumklima und Gesundheit
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Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie zudem Erklärungen und Erfahrungsberichte zu den verschiedenen Faktoren, welche das Raumklima positiv oder negativ beeinflussen können, wobei wir uns hierbei insbesondere mit der Luftfeuchtigkeit beschäftigen, auch wenn neben der Luftfeuchte natürlich auch die chemische Zusammensetzung der Luft mit möglichen Schadstoffen und Gerüchen sowie abweichende Oberflächentemperaturen von Wänden, Bodenbelägen und sogar Möbelstücken einen Einfluss haben können.

Luftfeuchtigkeit als bestimmender Faktor des Raumklimas

Frischluft in der Wohnung ist für ein gesundes Raumklima entscheidend und regelmäßiges Lüften beugt im Normalfall nicht nur unangenehmen Gerüchen vor und Reguliert auf natürlichem Wege die Luftfeuchtigkeit, sondern verhindert auch die Bildung von Schimmel und Stockflecken.

Die relative Luftfeuchtigkeit und die individuelle Raumtemperatur sind wesentliche Bedingungen für ein behagliches Wohnklima, wobei hier die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40% und 60 % liegen und sich die Raumtemperatur in Wohnräumen zwischen 19 Grad und 22 Grad Celsius befinden sollte. Für ein optimales Raumklima sollte man zudem die optimale Raumtemperatur für die unterschiedlich genutzten Zimmer beachten.

Die Luftfeuchtigkeit wird uns Menschen in der Regel nur bei Extremwerten bemerkt, wobei schon eine moderat hohe relative Luftfeuchte zu Kondensation und Schimmelbildung an kühlen Oberflächen führen kann, was man beispielsweise auch durch die Bildung von Kondenswasser an den Fensterscheiben bemerken kann.

Gerade in kälteren Ecken und Wänden der Wohnung (z.B. Außenwänden) kondensiert das Wasser aus der Raumluft und bietet ideale Lebensbedingungen für Sporen. Welche sich schnell ansiedeln und verbreiten und bis in das Gemäuer hineinwachen können. Somit vermehrt sich auch kontinuierlich die Menge der Pilzsporen in der Raumluft und sofern diese Sporen in die Atemwege gelangen, kommt es nicht selten zu Allergien und bedrohlichen Erkrankungen der Atemwege.

Tritt in Räumen wiederum eine sehr geringe Luftfeuchtigkeit auf, werden beispielsweise Materialien wie Holz, Leder und sogar Plastik rissig und spröde und trocknen aus. Auch der Körper von uns Menschen reagiert schnell und sehr empfindlich auf eine zu geringe Luftfeuchtigkeit, was sich häufig durch brennende Augen, trockene Schleimhäute sowie raue Haut und spröde Lippen bemerkbar macht.

  Schimmel im Badezimmer vorbeugen und entfernen

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3 thoughts on “Raumklima: Definition und Hinweise

  1. Wir leiden schon lange unter feuchten Wänden in der Wohnung uns möchten uns jetzt einen Entfeuchter für das Schlafzimmer kaufen. Wie können wir denn die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer messen und welche Grenzwerte sind hier zu beachten? Unser Vermieter sagt immer nur daß wir falsch lüften und deswegen feuchte Wände haben

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    1. Wer nicht richtig lüftet riskiert immer Schimmel benutz doch einfach mal die Suchfunktion oden rechts und gib dort z.B “Schimmel” (ohne Anführungszeichen) ein dann siehst du alle Tipps zum Thema

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